Leberpunktion

Die Leber­punk­tion dient der Klärung von Leber­erkrankun­gen wie beispiel­sweise ein­er chro­nis­chen Entzün­dung aber auch von Herd­be­fun­den wie Leberkrebs oder Lebermetastasen.

Die Leber­punk­tion kann ambu­lant in der Prax­is des Gas­troen­terolo­gen durchge­führt wer­den. Vor­bere­i­t­end müssen Blut­gerin­nungswerte bes­timmt und blutverdün­nende Medika­mente wie zum Beispiel ASS abge­set­zt werden.

Sie erscheinen am Tag der Punk­tion nüchtern in der Prax­is. Zunächst wird eine Ultra­schal­lun­ter­suchung der Leber mit Fes­tle­gung der geeigneten Punk­tion­sstelle durchge­führt. Nach Desin­fek­tion der Haut und örtlich­er Betäubung der Punk­tion­sstelle erfol­gt die Ent­nahme eines etwa 15 mm messenden Geweb­szylin­ders. Die Unter­suchung dauert nicht länger als 10 min.

Nach der Unter­suchung wer­den Sie speziell gelagert und eine Kreis­laufüberwachung über mehrere Stun­den durchgeführt.

Die Kom­p­lika­tion­srate (Ver­let­zung eines Nach­baror­gans, Blu­tung) liegt bei einem erfahre­nen Unter­such­er deut­lich unter 1%.